René Würdemann
Geschäftsführer

Wie politisch dürfen Marken sein?

Manipuliert Fritz-Kola die Wahl?

In ihrer aktuellen Kampagne ruft Fritz-Kola ganz offiziell dazu auf, die Bundestagswahl am 26.9. zu manipulieren, nämlich ganz legal mit dem Stimmzettel. Neben diesem neutralen Aufruf zur Wahl zu gehen, gibt die Marke aber auch gleich noch eine Empfehlung mit, wen man nicht wählen sollte: “kreuz ohne haken!” steht aktuell auf großen Werbeplakaten der Marke. Klar, welche Partei damit vor allem gemeint ist…

Fritz-Kola ist bekannt dafür kein Blatt vor den Mund zu nehmen und auch mal die Politik ins Visier zu nehmen. Vor den US-Wahlen schmückten Plakate mit einer Trump-Karikatur neben einer Fritz-Kola zero Flasche und dem Text: “zwei nullen. eine schmeckt.” deutsche Innenstädte. Für dieses klare Statement bekam das Unternehmen neben viel Jubel auch einen ziemlichen Shitstorm, auf den es jedoch extrem smart reagierte.

Für jeden Hasskommentar spendete Fritz-Kola 1€ an Flüchtlingsprojekte und eine Initiative gegen rechts.
Trotzdem bleibt die Frage: Wie politisch dürfen Marken sein? Laut einer Umfrage von Civey aus dem Jahr 2018 wünschen sich 60% der Deutschen politische Neutralität von Unternehmen (JP | Kom & Civey, 2018).

Marken haben viel Macht über ihre Konsumenten und sind Meister der Manipulation. Da ist der Grad zwischen Haltung zeigen und politischer Beeinflussung ziemlich schmal.

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